
Wenn du das Thema nicht nur lesen, sondern mit Plan umsetzen willst:
Jetzt zum KI-Stammtisch mit Thorsten Moortz anmelden
Start: 20.01.2026 (online)
Wenn du lieber hörst statt liest: starte die Podcastfolge und höre dir die Beispiele in Ruhe an. Der Artikel hier ist dein Spickzettel zum Nachmachen.
Überall wird von der „KI-Revolution“ geredet. Von 80 % Zeitersparnis, vollautomatischen Prozessen und Mitarbeitenden, die man angeblich nicht mehr braucht. Ganz ehrlich? Das ist absoluter Quatsch und führt dich direkt ins Chaos.
Hier kommt der Weg, den wir in den letzten 38 Monaten mit unzähligen Handwerksbetrieben gegangen sind. Ein Weg mit Erfolgen, und auch mit Fehlschlägen, aus denen wir gelernt haben. Vergiss die großen Versprechen. Du bekommst eine ehrliche Anleitung, wie du KI in deinem Betrieb strukturiert und erfolgreich einführst – Schritt für Schritt.
Viele stürzen sich direkt auf das Thema „Automatisierung“. Das größte Ziel: Die KI soll vollautomatisch Angebote erstellen. Eine schöne Idee, sie scheitert in 99 % der Fälle.
Warum? Eine KI braucht drei Dinge: Daten, Struktur und eine klare Aufgabe. Und genau an den Daten hapert es. Stell dir vor, du stellst jemanden neu ein und sagst: „Schreibe mal ein Angebot. Schau dir einfach die alten an.“
Die Person würde sofort fragen: „Wie ist es denn zu diesem Angebotspreis gekommen? Wo ist die ursprüngliche Bestandsaufnahme? Welche Angebote wurden zu Aufträgen? Und welche dieser Aufträge waren am Ende wirklich lukrativ?“
Kommt dir das bekannt vor? Plötzlich merkst du, dass die nötigen, durchgängigen Daten gar nicht existieren. Keine sauberen Bestandsaufnahmen, keine verknüpften Auftragsbestätigungen und vor allem keine Nachkalkulation, die der KI sagen könnte, was ein „erfolgreiches“ Angebot überhaupt ist. Ohne diese Datenbasis ist jeder Versuch zur Automatisierung reine Zeitverschwendung.
Situation: Ein Betrieb wollte, dass eine KI automatisch Angebote aus eingehenden E-Mail-Anfragen generiert. Die Hoffnung war, mehrere Stunden pro Woche zu sparen.
Was gemacht wurde: Man versuchte, eine KI mit alten Angeboten und ein paar Preislisten zu „trainieren“. Es gab keine strukturierte Nachkalkulation oder digitale Aufmaße, die mit den Angeboten verknüpft waren.
Ergebnis: Die KI produzierte unbrauchbare Vorschläge. Die Preise waren falsch, die Positionen unvollständig und der Kontext fehlte komplett. Das Ergebnis war Chaos und Frust. Es kostete mehr Zeit, die Fehler zu korrigieren, als das Angebot von Hand zu schreiben. Der Versuch wurde nach kurzer Zeit abgebrochen.
Wir sind früher selbst oft auf die Verlockung der Automatisierung hereingefallen. Wir dachten, da liegt die größte Zeitersparnis. Ja, das tut sie – aber nur, wenn das Fundament stimmt. Wir haben gelernt, dass eine wahllose Einführung von KI-Projekten nicht funktioniert.
Deshalb haben wir eine 4-Stufen-Methode entwickelt und im letzten Jahr in vielen Betrieben erprobt. Sie hat sich bewährt, weil sie einfach ist und dich sicher zum Ziel führt.
Fang nicht beim Dach an, sondern beim Fundament. Diese Reihenfolge hat sich bewährt und verhindert, dass du dieselben Fehler machst wie wir.
Hier legst du die Basis. Wenn du diesen Schritt überspringst, wirst du später scheitern. Punkt.
Jetzt verknüpfst du die KI mit deinem Unternehmenswissen.
Erst jetzt, wo die Datenbasis stimmt, beginnst du mit der echten Automatisierung.
Das ist die Königsdisziplin: die KI als digitaler Begleiter.
Statt dich im KI-Dschungel zu verirren, baust du ein System auf, das wirklich für dich arbeitet. Du sparst nicht nur Zeit, sondern schaffst eine verlässliche Wissensbasis, entlastest dein Team und triffst bessere Entscheidungen. Jeder Schritt liefert einen sofortigen, messbaren Nutzen und baut auf dem vorherigen auf. Allein der Einsatz eines Prompt-Generators für deine Protokolle spart dir pro Vorgang wertvolle Minuten.
Warte nicht auf die große Revolution. Fang heute mit dem ersten, einfachen Schritt an. Nimm deine nächste Baubesprechung als Sprachmemo auf und lass eine KI daraus ein strukturiertes Protokoll erstellen. Allein dieser kleine Handgriff zeigt dir sofort, welches Potenzial darin steckt.
Du willst das sauber aufsetzen, statt planlos herumzuprobieren?
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Start: 20.01.2026 (online)
Nein, absolut nicht. Die 4-Stufen-Methode beginnt bewusst mit einfachen Werkzeugen, die jeder bedienen kann. Wichtig ist die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, nicht technisches Fachwissen.
Ja, am Anfang investierst du Zeit, um die Grundlagen zu lernen. Schon in Stufe 01 sparst du bei wiederkehrenden Aufgaben wie dem Erstellen von Protokollen oder Berichten pro Vorgang 05–10 Minuten. In den späteren Stufen potenziert sich die Ersparnis auf viele Stunden pro Woche.
Ja, und genau deshalb solltest du mit Stufe 01 starten. Du beginnst nicht mit der Analyse deiner chaotischen Daten, sondern erstellst ab sofort strukturierte Daten (zum Beispiel saubere Protokolle). So baust du schrittweise die Datenbasis auf, die du für spätere Automatisierungen brauchst.
Der Einstieg ist günstig. Viele KI-Tools haben kostenlose oder preiswerte Versionen. In Stufe 01 und 02 liegen die Kosten oft unter 50 Euro pro Monat. Die größeren Investitionen in Automatisierungs-Tools (Stufe 03) und individuelle Systeme (Stufe 04) kommen erst, wenn sich die ersten Schritte bereits bezahlt gemacht haben.
Indem du ihnen Werkzeuge gibst, die ihren Arbeitsalltag sofort erleichtern. Wenn jemand merkt, dass statt 30 Minuten nur noch 05 Minuten für den Tagesbericht nötig sind, wird die KI geliebt. Zeige den direkten Nutzen für jeden Einzelnen, nicht nur für die Firma.
Ja, wenn man es richtig macht. Es gibt sichere, europäische Anbieter und Wege, die Daten so zu verarbeiten, dass sie konform sind. Das ist ein wichtiger Punkt, der von Anfang an berücksichtigt werden muss, aber kein Hindernis darstellt.
Nein, nicht sinnvoll. Eine KI kann nur dann eine gute Kalkulation erstellen, wenn sie aus der Vergangenheit lernt, welche Aufträge profitabel waren. Ohne eine saubere Nachkalkulation als Datengrundlage wird die KI nur raten – und das führt zu falschen Angeboten. Der erste Schritt ist also, eine Nachkalkulation einzuführen.

Ich will dich ausdrücklich (DSGVO-konform) warnen: Wenn Du hier Deine E-Mail-Adresse angibst, bekommst Du bequem den aktuellen Input von mir, sobald etwas online geht.
Ich kann davon nur abraten, denn die Themen sind vielfältig und es gibt mehrmals im Jahr spannende, neue, anregende Beiträge*.