Facebook-Werbung: Die Auswahl der Zielgruppe für Handwerksunternehmen

Facebook-Werbung: Die Auswahl der Zielgruppe für Handwerksunternehmen

!! Video zum Artikel am Ende des Beitrages !!

In Marketing - Analogistan gab es einmal etwas, das nannte sich Postwurfspezial. Zitat von der Homepage der Post:

Generieren Sie Neukunden auch ohne eigene Anschriften. Mit den vielfältigen Selektionskriterien von POSTWURFSPEZIAL wählen Sie Ihre Zielgruppe auf Gebäudeebene aus. Steigern Sie Ihre Bekanntheit und gewinnen Sie mit individuell formulierbarer Ansprache wertvolle Leads. Neue Kunden zu einem günstigen Preis.

Nun, das ganze funktioniert so ähnlich auch in der digitalen Welt. Stand heute (Juli 2017) erzielen wir bei unseren Handwerker - Kunden Reichweiten und vor allem Interaktionen der Empfänger einer Facebook gesponserten Anzeige, von denen konnten wir mit der Direktwerbung über den Briefkasten nur träumen. 

Tollen Input findest Du auch hier bei Katrin Hill: 

https://www.facebook.com/groups/erfolgreichwerben

Unterschied zwischen Google Adwords und Facebook Anzeigen

Der Unterschied ist super einfach:

Google = Du wirst durch eine Suche des Nutzers gefunden

Facebook = Du lässt Deine Anzeige bei der für Dich relevanten Zielgruppe auch ohne deren Suche nach Dir anzeigen. 

Ein Beispiel für erfolgreiche Facebook-Werbung

Hier einmal einen Beitrag vom Handwerker Sven Andrä, für den wir den Text und die Bewerbung durchführen durften:

Die Reichweite eines Beitrages betrug 5.779
Beworben haben wir die Anzeige nur bei den Freunden von Menschen, die Installation Andrä mit "gefällt mir" markiert haben. 

Richtig gelesen: Das Killerfeature ist bei Facebook, dass Du als Werbetreibender Deinen Artikel bei den Freunden derjenigen Menschen erscheinen lassen kannst, die Deine Seite mit "gefällt mir" markiert haben. Weshalb das spannend ist: Nun, Menschen kennen Menschen, die Menschen kennen. Wenn jemand die Seite eines Installationsbetriebes mit "gefällt mir" markiert, kennt der bestimmt auch Menschen, die für solche Dienstleistungen empfänglich sind. Wenn wir jetzt noch viele davon erreichen, ist eine Trefferquote sehr hoch. 

Organische vs. bezahlte Reichweite

In diesem Fall haben wir über die Teilungen des Beitrages bereits 2.916 Menschen mit dem Artikel erreicht. Sagen wir besser: Er wurde bei ihnen angezeigt. 

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Durch die Bewerbung haben wir noch einmal 2.800 Menschen erreichen können, die direkt zu unserer Zielgruppe passen. 

Sensationell sind dabei dann die 301 Interaktionen. Diese Interaktionen zeigen, wie häufig die erreichte Zielgruppe mit dem Artikel etwas getan haben. Im Idealfall haben sie die Homepage besucht oder auf "gefällt mir" geklickt.  

Tja.. und diese ganze Aktion hat gerade einmal 26,97 Euro gekostet. Du kannst Dir leicht vorstellen, was passiert, wenn man da einmal mit Budgets arbeitet, die wir von der Zeitungswerbung kennen. 

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Mehr Informationen zu dem Unterschied von organischer und bezahlter Reichweite findest Du hier:

Contentkiste oder Facebook-Hilfecenter

Selber machen oder machen lassen?

Wenn du für Dein Unternehmen das alles nicht selbst machen willst, klicke einfach hier hin: www.digiwerker.de 

Hier erfährst Du, was so ein Service für Handwerker kostet, bei dem Du nur noch die Bilder zur Verfügung stellen musst und dann der Rest von Profis erledigt wird.

Wenn Du Tipps, Workshops und Beratung suchst, um selbst Deine Seiten und Deine Werbung nach Vorne zu bringen, dann empfehle ich gerne Katrin Hill:

https://www.katrinhill.com/

Weshalb funktioniert Werbung auf Facebook zur Zeit so gut?

Im Moment haben wir goldene Zeiten als Werber auf Facebook. Vor allem im Handwerk und in der Bewerbung von spanenden Beiträgen auf Facebook. Der Grund ist wohl: Es macht kaum jemand. Da es kaum jemand macht, gibt es nicht viel Konkurrenz um die Platzierung der Artikel. 

Stelle Dir das am einfachsten so vor: Eine Zeitung hat nur einen begrenzten Platz für Werbung. Wenn alles voll wäre mit Werbung, hätte keiner mehr Lust, sie zu lesen. 

Facebook ist wie ein begehrtes, gerne gelesenes Magazin, in dem bislang noch kaum Werbetreibende ihre Anzeigen platzieren

Die Übersichtsseite auf Facebook bekommt jeder Nutzer aus den Beiträgen seiner Freunde, der Gruppen in denen er Mitglied ist etc. gefüllt. Einen kleinen Teil reserviert Facebook für die bezahlten Platzierungen von Beiträgen. Diese sucht Facebook so aus, dass sie den Nutzer höchstwahrscheinlich auch interessieren. Platzieren wir dann einen spannenden und relevanten Artikel als Anzeige, wird sie höchstwahrscheinlich angezeigt. Gute Reichweiten bei attraktiven Zielgruppen sind derzeit so gut wie sicher. 

Erfolgskriterium:
Relevante, spannende Artikel

Ein kleinen Dämpfer gibt es bei aller Euphorie dann doch: Facebook platziert nur die Artikel sehr häufig, die für den Nutzer auch interessant sind. In dem Beispiel oben siehst Du, dass der Artikel so geschrieben wurde, dass wir über 65 "Gefällt mir" Angaben erhalten konnten. Das und noch einige Kriterien über die die Facebook-Marketing Experten heftig diskutieren  beeinflusst den sogenannten Algorithmus, der die Platzierungen auf den Übersichtsseiten der Nutzer steuert (nur, dass Du schon mal was davon gehört hast).

Damit Artikel gute Reichweite erzielen sollten sie also auch für die Leser spannend geschrieben sein. 

Welche Zielgruppe willst Du mit Deinen Dienstleistungen im Handwerk erreichen?

Wie wäre es, wenn wir für Dich nur folgenden Facebook-Nutzern Deinen Artikel anzeigen lassen:

  • Haushaltseinkommen über 5000 Euro im Monat
  • Wohnungseigentum oder Hauseigentum
  • In Deiner Region maximal 50Km Umkreis
  • Idealerweise Interesse an Modernisierung

Natürlich bietet Facebook noch eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten. Einen einfachen Einstieg in die Werbung in Facebook habe ich hier für Dich in einem Video mit einigen Tipps zusammengefasst. Dort zeige ich Schritt für Schritt, wie Du selbst Deinen Beitrag auf Facebook für eine relevante Zielgruppe bewerben kannst: 


Mehr Informationen im kostenlosen eBook 

Meine Garantie: Kein Werbemüll nur 100% spannende, komprimierte Informationen.

Zusatzmaterial zum Beitrag

Klaus Oppermann über Matthias Schulze: 
Social Media Marketing – Von Analogistan nach Digitalien

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