Apps für iPhone und iPad, die ich empfehlen kann

Apps für iPhone und iPad, die ich empfehlen kann
Wofür ich mein iPad 12,9“ liebe

Wofür ich mein iPad 12,9“ liebe

Immer häufiger ertappe ich mich dabei, dass mein iPad vor mir auch im Büro steht. Gerade jetzt wieder. Der Bildschirm ist so genial scharf, die Appsteuerung zwingt mich zu konzentriertem Arbeiten an einer Sache (Stichwort Leetischler) und die Tastatur von Logitech kann locker auch mit der neuen Tastatur von Apple an meinem Desktop mithalten.

Höre Dir jetzt den Podcast für Handwerker und Kleinunternehmer an, in dem ich Dir alle Programme einmal vorstelle:



Alle nachfolgend erwähnten Apps stelle ich im Rahmen meines Online-Workshops für das Handwerk vor. Bereits ab 15,- Euro (zzgl. USt.) kannst Du an dem Kurs teilnehmen:

https://elopage.com/s/moortz/iPad-und-Iphone-Handwerk

Die begleitende Gruppe auf Facebook ist kostenlos und Du kannst jederzeit mitmachen: 

Link zur Facebook-Gruppe


Texterfassung

Ich liebe mein ulysses. Ein einfaches Texterfassungsprogramm, bei dem Du dich mehr auf den Text als auf die Formatierung konzentrierst. Leider nicht mehr uneingeschränkt empfehlenswert, denn die Zwangsabgabe einer Monatsgebühr finde ich unverschämt. Ich habe zum Glück noch die Version, in der ich einmal bezahlt habe und das Programm dann nutzen kann. Ich empfehle im Moment iAWriter (wenn es nur um die Erfassung und nicht die spätere Ausspielung der Ergebnisse geht) oder Bear.

Mein derzeitiger Favorit zur Erfassung und auch gemeinsamen Bearbeitung von Textdokumenten ist paper von dropbox. Leider geil. 

Link zur App (bedingt empfehlenswert, da teuer):

https://itunes.apple.com/de/app/ulysses/id1225571038?mt=8

Email

Aber auch meine Mails arbeite ich mittlerweile in den allermeisten Fällen mit dem iPad ab. Seit ich Spark als Emailprogramm entdeckt habe, sind alle anderen Programme weg vom Rechner. Vor Spark habe ich alle Mails mit der Browserversion von Googlemail bearbeitet (auch genial aber eben nicht gut auf dem iPad). Der Werbespruch „endlich wieder Spaß an Deiner eMail“ stimmt wirklich. Sau schnell sind Mails bearbeitet, archiviert oder eben für einen späteren Zeitpunkt vorgemerkt. Blöd ist halt nach wie vor das Einfügen von Dateien. Ich hoffe und bete, dass es bald eine smarte Integration meines Cloud-Datenspeichers pCloud gibt. Dropbox funktioniert natürlich (wie immer und überall) sehr gut - aber ich mag Dropbox aus verschiedenen Gründen einfach nicht.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/spark-von-readdle/id997102246?mt=8

Chat

Im Team nutzen wir Slack als Chat-Tool. Nein, das geht nicht mit Whatsapp Punkt Slack ist großartig geeignet, Konversationen zu verschiedenen Projekten gleichzeitig im Überblick zu behalten.

Für die Kundenkommunikation nutze ich weitestgehend den Facebook-Messenger. Weshalb das so gut funktioniert und nahezu alle darüber erreichbar sind - ich weiß es nicht. WhatsApp nutze ich nur höchst selten.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/slack/id618783545?mt=8

Projektsteuerung

Die Methode KanBan basiert auf der Idee, dass man einen Prozess in einzelne Schritte (Spalten) und innerhalb der Schritte in einzelne Aufgaben (Karten) untergliedert. Die einfachste Aufteilung der Spalten wäre „Aufgaben“ -> „in Bearbeitung“ -> „Abgeschlossen“. Alle Aufgaben, die Du noch irgendwann erledigen willst, kommen in die Spalte „Aufgaben“. Sobald Du mit der Bearbeitung beginnst und sie terminierst, verschiebst Du die Aufgabe in die Spalte „in Bearbeitung“. Wenn die Aufgabe erledigt ist, schiebst Du sie in die Spalte „Abgeschlossen“.

Hier mal eine andere Prozessaufteilung für die Erstellung von Blog-Artikeln:

Ideen > in Ausarbeitung > zur Prüfung > Freigabe > Veröffentlicht

Vorteile von Trello, MeisterTask und Co.

  • Die Prozessabläufe werden sichtbar
  • Von der Ideensammlung bis zur Dokumentation alles auf einer „Tafel“ (engl. in einem Board)
  • Die Aufgaben durchlaufen die Spalten. Gerade für Teams ist hierdurch eine gute Übersicht gegeben
  • Durch die Zuweisung von Verantwortungen und Terminen ist eine komplexe Steuerung von Projekten sehr einfach möglich

Die Werkzeuge zur Projekt-Zusammenarbeit

Seit gefühlt einem Jahrzehnt nutzte ich dafür Trello. Der Nachteil ganz klar: Es ist für weniger Technikbegeisterte doch schon etwas komplizierter. MeisterTask kann das gleiche, hat eine bessere Oberfläche und fokussiert mehr auf die zu erledigenden Aufgaben der Team-Mitglieder. Die Lernkurve bei MeisterTask ist unschlagbar hoch. In der Kombination mit dem MindMapping-Tool aus dem gleichen Haus ist die Schaffung komplexer Projektstrukturen keine Grenze gesetzt. Mittlerweile koordinieren ganze Handwerksbetriebe ihre gesamte Projektsteuerung darüber.

Auf dem iPad ein großartiges Werkzeug. Fast besser zu nutzen, als im Browser.

MeisterTask wird auch das erste Tool sein, welches ich im neuen Kursteil 2018 des Online-Seminars „iPad und iPhone für das Handwerk“ vorstellen werde.

Link zur App:

https://www.meistertask.com/de/apps

Notizen als SketchNote

Ich notiere viel. Sehr viel. Wer mich bei Seminaren als Teilnehmer beobachtet, wundert sich manchmal über meine SketchNotes. Das sind nicht nur Texte sondern auch Bilder, die mir als Anker im Gehirn dienen. Einmal etwas mit einer SketchNote gemalt und ich kann mich meistens auch Jahre später noch an die Inhalte erinnern.

Hierfür verwende ich Concepts. Scheinbar unendlich große Arbeitsfläche kombiniert mit rasant schnellem Werkzeugwechsel und vor allem: Zeichnungen, die skalierbar in Präsentationen eingearbeitet werden können.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/concepts/id560586497?mt=8

Notizen zur weiteren Bearbeitung

Klar, es musste das Tool auch kommen, welches viele Nutzer schon seit Jahren kennen: Evernote Unschlagbar wird es erst in der Bezahlversion, in der Du auch alle Dokumente, PDFs und sogar Bilder nach Texten durchsuchen kannst. Mit einer schlauen Ablagestruktur, der Nutzung von Bildschirmausschnitten und Webseiten-Speicherung sammelst Du dort einfach alles, was Du irgendwann mal wieder finden willst. Welche Strukturen ich verwende, zeige ich im Kurs. Auch zum Teilen von Informationen mit Anderen funktioniert Evernote seit Jahren stabil.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/evernote/id281796108?mt=8

Kataloge, Dokumente und ähnliches für unterwegs

Documents von Readdle ist der König der Synchronisation von Cloudbasierten Speichern mit Deinem iPad. Alles, was irgendwie maschinenlesbar ist, kann Dokuments nicht nur darstellen sondern auch vollständig indizieren (ähnlich Evernote). Die Darstellung am Bildschirm und das lesen von Dokumenten ist allerdings um längen besser als Evernote. Besonders wertvoll für das Anzeigen von Office-Dokumenten, PDFs und auch für Bildersammlungen gut geeignet. In letzter Zeit immer weniger im Einsatz bei mir, da ich Evernote wieder stärker nutze und die PCloud meine gesamten Originaldokumente in sauberer Ordnerstruktur darstellt.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/us/app/documents-6-file-manager-pdf-reader-and-browser/id364901807?mt=8

PDF-Formulare ausfüllen

GoodNotes verwende ich so gut wie gar nicht mehr. Ich nicht. Meine Kunden immer mehr. Der Grund ist einfach: Es ist neben Notability meiner Meinung nach das einfachste und beste Werkzeug um PDF-Dokumente (z.B. Vorlagen für Aufmaß oder Bauberichte) ausfüllen und verschicken zu können. Etwas doof ist nur, dass die eingebetteten Bilder immer in voller Auflösung mit generiert werden, was die PDF-Dokumente sehr groß werden lässt.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/goodnotes-4/id778658393?mt=8

Zeichnungen erstellen (für das Web)

Graphic kommt nahezu täglich zum Einsatz. Es erzeugt Vecotorgrafiken und ist damit perfekt geeignet, um für das Web z.B. Beitragsbilder zu erstellen. Außerdem kann man damit massstabsgetreu zeichnen. Ich verwende es auch, um Bäder komplett als Handskizzenartige Zeichnungen zu erstellen. Würde es Affinity-Designer auch für das iPad geben - vermutlich würde ich sofort wechseln, da es auf dem Desktop großartig funktioniert. Adobe Illustrator ist bei mir ausgeschieden (trotz jahrzehntelanger Nutzung).

Link zur App:

https://itunes.apple.com/us/app/graphic-for-ipad/id363317633?mt=8

Aufgabenmanagement

Meine Aufgaben erfasse ich alle in ToDoIst. Wie ich genau die Ideen der klassischen Ziel- und Zeitplanung nach Großmann mit den Ideen von Get things done (GTD) und den Methoden von Lothar Seiwert kombiniert habe, stelle ich einmal an einer anderen Stelle dar. So viel sei gesagt: ToDoIst ist mein Nachfolger von Wunderlist. Wunderlist ist nett. Todoist perfekt.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/us/app/todoist-organize-your-life/id572688855?mt=8

Termine

Den Kalender von Google nutze ich seit dessen Erscheinen. Der eingebaute Kalender in iOS und OS X sind Schrott. Da ist ja sogar Outlook besser. Ich verwende den Kalender von Readdle - er ist super integriert, funktioniert auch ohne Onlineverbindung und ist für mich das ideale Frontend für den Google-Kalender.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/calendars-von-readdle/id608834326?mt=8

Präsentationen

Klar. Als Redner habe ich jede Menge Präsentationen, die ich halte. Alle vom iPad aus. Wenn das mal streikt, habe ich als Backup immer mein iPhone dabei. Ich darf nur nie den Adapterstecker vergessen. Um Folien zu wechseln habe ich (nach 5 Anläufen) endlich die richtige Fernbedienung gefunden. Wenn Du wissen willst, welche, lasse mir gerne einen Kommentar da. Ach so. Klar. Keynote ist hier das Programm der Wahl. Seit Einführung der Nutzbarkeit von Vorlagen ist es vollumfänglich auf dem iPad nutzbar.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/keynote/id361285480?mt=8

Webbrowser

Manchmal sind Webseiten einfach nicht optimal für die Tablet-PCs oder iPads optimiert. Dann kommt puffin zum Einsatz. Ein Browser, der sich verhält, wie ein Browser auf einem PC oder Mac. So laufen auch z.B. Internetseiten, die sonst als „inkompatibel“ mit dem iPad ihren Dienst verweigern. Bei normaler Internetnutzung verwende ich Safari oder Chrome - eigentlich habe ich da keine besonderen Präferenzen.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/puffin-web-browser/id472937654?mt=8

Podcasts

Podcasts habe ich sowohl auf dem iPad als auch auf dem iPhone über Casts abonniert. Dieser Podcast-Player macht einfach, was er soll. Transparent sehe ich, ob ich einen Podcast schon herunter geladen habe oder nicht. Er arbeitet sauber im Hintergrund und lädt aktuelle Streams (soweit ich ihm das sage) und er belastet garantiert nicht meine Mobilfunkdaten, wenn man das abstellt. Die Oberfläche ist einfach, schnell und aufgeräumt. Das scheinen die bei Apple einfach nicht hin bekommen zu wollen. Die Podcast-App von Apple ist nicht mal mehr auf den Geräten installiert.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/pocket-casts/id414834813?mt=8

Ton-Aufnahmen

Da ich selbst eine Podcast habe (Mini-Hörbücher) und viel unterwegs bin, will ich auch unterwegs Aufnahmen machen können. Die minimalistische Ausstattung ist ein Aufsteckmikro (Shure MV88) und die App Ferrite. 

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/ferrite/id1018780185?mt=8

Kennwörter speichern 1Password

Ich sage nur: Das ding speichert derzeit 124 Passwörter für Webseiten und sonstigen Kram. Alle Passwörter sind maximal komplizierte Konstrukte aus Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen. Zusammen mit der 2-Stufen-Authentifizierung (Login, dann PIN über Handy) hatte ich so bislang noch nie das Pech, gehackt worden zu sein.

Link zur App:

https://itunes.apple.com/de/app/1password/id568903335?mt=8

Datenspeicher in der Cloud

Die Dropbox und ich haben ein gespaltenes Verhältnis. Klar. Sie funktioniert. Sie kostet Geld. Aber die Art und Weise, in der die Software mit meinem iPad und meinem Mac umgeht.. gefällt mir halt eben nicht. Ausserdem arbeite ich mit vielen Menschen zusammen, die mir große Datenmengen einfach schicken können sollen. Dropbox funktioniert nur gut, wenn alle Partner auch einen Bezahlaccount haben. Mir geht es einfach auf den Senkel, wenn beide Seiten mit ihrem Datenvolumen "bezahlen" müssen, wenn sie die Daten auf dem Server lassen. Ich habe mir auch intensiv die Lösungen von der Telekom, Microsoft und Google angeschaut. Waren alle nichts für mich. Ich habe mich für die pCloud entschieden. Für 350,- Euro einmalige Zahlung bekommst du 2TB Speicher lebenslang. Bezahlen. Fertig. Alles läuft. Meine Empfehlung ist eindeutig: Wenn Du Daten unterwegs im Zugriff haben willst (natürlich keine personenbezogenen, wäre ja nicht DSGVO-konform), dann wähle die pCloud. https://www.pcloud.com/

Mach' das nicht !
Auf keinen Fall !

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